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01.04.09: Ortsbestimmung – die weite Welt und meine Gruppe vor Ort. Ein Klausurtag für Gruppen

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Die Aktion "Brot für die Welt". Den Armen Gerechtigkeit

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EINE-WELT-PREIS

 

Die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche hat die Träger des Eine-Welt-Preises 2010 bekanntgegeben. Den mit 2000 Euro dotierten 1. Preis erhalten die Initiatoren des "1. Politischen Kirchentages in Plön", der sich kritisch mit den Folgen der Globalisierung auseinandergesetzt hat. Der 2. Preis (1500 Euro) geht an das Forum zum Austausch zwischen den Kulturen der Staatlichen Gewerbeschule G6 in Hamburg, das intensive Kontakte nach Mosambique pflegt. Den 3. Preis, dotiert mit 1000 Euro, bekommt das Kopernikus Gymnasium in Bargteheide für eine Baumpflanzaktion in Tansania. "Mit dem Eine-Welt-Preis wollen wir Gemeinden, Schulen oder Solidaritätsgruppen auszeichnen, die Beziehungen zwischen reichen und armen Ländern lebendig und gerecht gestaltenwollen", erläuterte Bischöfin Maria Jepsen bei der Bekanntgabe der Preisträger vor rund 350 Gästen in der Christianskirche in Hamburg-Ottensen. Synodenpräsident Hans-Peter Strenge lobte die Vielfalt der mehr als 40 für den Preis vorgeschlagenen Initiativen, die sich mit Fairem Handel, Bildungsprojekten, Menschenrechtsarbeit oder Klimaschutz beschäftigen: "Das zeigt, wie viele Menschen in Hamburg und Schleswig-Holstein sich aktiv für Gerechtigkeit und Solidarität einsetzen." Alle zwei Jahre vergibt die Nordelbische Kirche den Eine-Welt-Preis. Ausgezeichnet werden Gruppen und Einzelpersonen, die sich für mehr Gerechtigkeit in der Welt einsetzen. Für die "Goldene Giraffe" 2010 sind über 40 Initiativen und Personen vorgeschlagen worden. Den Preisträgern wurde eine aus Muhulu-Holz in Kenia geschnitzte "Goldene Giraffe" überreicht. Die eigentliche Übergabe der Preise geschieht am 27. Februar auf der Nordelbischen Synode in Rendsburg.

 

Informationen zu den ausgezeichneten Projekten

Erster Preisträger: 1. Politischer Kirchentag in Plön

Die vier ehrenamtlichen Initiatoren des 1. Politischen Kirchentages in Plön (Nils Fritzel, Heike Förster, Klaus-Reiner Martin und Marlies Stolzenberg) erhalten den 1. Preis. Anlässlich des internationalen Weltwirtschaftssymposiums in Plön im September 2009 hat der 1. Politische Kirchentag am gleichen Ort und zur gleichen Zeit stattgefunden. Drei Tage lang wurden die Konsequenzen der Globalisierung in den Blick genommen. Es fanden u.a. eine Podiumsdiskussion, eine weltliche Kanzelrede, eine Ausstellung, eine große Tafel auf dem Plöner Marktplatz unter dem Motto "Es ist genug für alle da" und zahlreiche Workshops statt. 200 Menschen diskutierten mit Fachleuten über Klimawandel, Finanzkrise und wichtige Zukunftsfragen.
www.politischer-kirchentag-ploen.de

 

Zweiter Preisträger: Forum zum Austausch zwischen den Kulturen der Staatlichen Gewerbeschule G6 in Hamburg

Das Forum zum Austausch zwischen den Kulturen erhält den 2. Preis. Es unterstützt interkulturellen Austausch über das Handwerk. Schülerinnen und Schüler der Hamburger Gewerbeschule für Maler- und Lackierer, Tischler, Raumausstatter und Textilberufe (G6) haben durch das Forum die Chance, andere Kulturen kennen zu lernen. Dies geschieht über die Verankerung des globalen Lernens im Berufsschulunterricht und durch Reisen verschiedener Schülergruppen nach Mosambik. Zusammen mit den Partnerschulen werden dort gemeinsam entwickelte Arbeitsprojekte durchgeführt wie z.B. der Bau eines Hobels, das Schneidern von Schuluniformen, das Reparieren von Schulmöbeln oder wie bei der letzten Reise: der Bau eines multifunktionales Spielgerätes.
www.gsechs-forum.de

 

Dritter Preisträger: Kopernikus Gymnasium in Bargteheide

Der 3. Preis geht an das Kopernikus Gymnasium in Bargteheide. Gemeinsam mit Schülern und Lehrern der tansanischen Partnerschule haben die Schülerinnen Lisa Haen und Johanna Lienhöft und die Sekretärin Ursula Brandt eine Baumpflanzaktion an den Hängen des Mount Meru im Norden Tansanias durchgeführt. Das auf Nachhaltigkeit angelegte Projekt veränderte das Umweltbewusstsein aller Beteiligten. Die Partnerschaft zwischen den Schulen konnte 2008 zehnjähriges Bestehen feiern. Dieses Projekt war eines der zahlreichen Aktivitäten, die es zwischen den Schulen gibt.
Ihttp://www.kgbe.de

 

Ehrenpreis: Homöopathen ohne Grenzen e.V.

Die Homöopathen ohne Grenzen bilden Menschen im Gesundheitswesen in klassischer Homöopathie aus.
www.hom-og.de

 

Ehrenpreis: Kulturbrücke Hamburg
Projekt "Switch"

iDie Kulturbrücke Hamburg organisiert das Projekt "Switch". Es ermöglicht interkulturelle Begegnung hier bei uns. Vier Kinder aus vier verschiedenen Kulturen lernen gegenseitig ihre Familien und ihren Alltag kennen. Sie kochen gemeinsam, spielen und musizieren. Jedes Kind schreibt ein Tagebuch, in dem es über seine "Weltreise" in Hamburg berichtet.
www.switchdeutschland.de

 

 


 

 


Vorstellung der Preisträger 2008

Erster Preisträger: PinnebergPietermaritzburgPartnership, Südafrika-Partnerschaftskomitee des Kirchenkreises Pinneberg
Projekt: "A taxi to life"

Im Rahmen der seit 20 Jahren bestehenden Partnerschaft des Kirchenkreises Pinneberg mit lutherischen Gemeinden in Pietermaritzburg/Südafrika stand die gemeinsam geplante und durchgeführte Erarbeitung eines Musicals im Mittelpunkt der diesjährigen Begegnung. Jugendliche aus den südafrikanischen Gemeinden und aus Gemeinden des Kirchenkreises Pinneberg haben innerhalb von drei Wochen ein anspruchsvolles Musicalprojekt umgesetzt. Das Musical wurde mit großem Erfolg zwei Mal aufgeführt. Die Kirchenkreispartnerschaft hat auf diese Weise sehr viel Aufmerksamkeit erhalten.

Kontakt: Pastorin Sabine Denecke, Tel. (0 40) 556 60 90
sabine.denecke@thesweg.de




Zweiter Preisträger: Büro für Kultur- und Medienprojekte, Hamburg
Projekt: KinderKulturKarawane

Kinder- und Jugendkulturgruppen aus Afrika, Asien und Lateinamerika treten hier im Rahmen kleiner Tourneen auf. Themen wie Armut, Gewalt, AIDS, Kinderarbeit, Straßenkinder, Kinderrechte werden mit hoher künstlerischer Qualität auf die Bühne gebracht. Vor allem für junge Menschen erzeugt die Begegnung mit der KinderKulturKarawane ein "Aha-Erlebnis", wenn sie statt der "armen Straßenkinder" selbstbewusste junge Menschen auf der Bühne sehen, die phantastisch tanzen oder mitreißend rappen können.

Kontakt: Bettina Kocher, Tel. (0 40) 399 004 13
info@kultur-und-medien.com



Dritter Preisträger: Runder Tisch Blankenese
Hilfe für Flüchtlinge - ... sich stark machen für ein tolerantes Miteinander

Die über 20 Mitarbeitende machen regelmäßig Angebote für die Bewohner/innen in der Flüchtlingsunterkunft in Blankenese. Besonders die Situation der Flüchtlingskinder ist ihnen ein Anliegen. Der Runde Tisch schafft es durch die unterschiedlichsten Veranstaltungen direkte Hilfsmaßnahmen und politische Arbeit zu vereinen. Er tritt an die Öffentlichkeit, um sowohl vor Ort ein besseres Verständnis für die Situation der Flüchtlinge zu bewirken, als auch um sich politisch für Menschenrechte einzusetzen.

Kontakt: Helga Rodenbeck, Tel. 0172 435 06 33



Ehrenpreis: Eine Welt für Alle e.V., Weltladen und Solidaritätsarbeit, Norderstedt

Der Eine Welt Laden, das "Fachgeschäft des Fairen Handels" in Norderstedt bildet die Grundlage für die entwicklungspolitischen Aktivitäten des Vereins. Neben der Weltladenarbeit werden Kulturveranstaltungen, entwicklungspolitische Aktionen und Ausstellungen organisiert. Der Verein ist mit seinen 65 Mitgliedern anerkannter "Kulturträger" der Stadt Norderstedt und sehr gut mit vielen Einrichtungen der Stadt vernetzt. Seit kurzem gibt es eine Filiale, einen FairTradePoint, in einer Norderstedter Schule.

Kontakt: Tel. (0 40) 555 50 715



"Faire Tafel-Runde" der Kampagne "Hamburg 2007 mal fair"

Acht prominente Damen und Herren aus Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur und Sport setzen sich für den Fairen Handel ein. Als "Edle von Hamburgs Fairer Tafel-Runde" unterstützen sie "Hamburg 2007mal fair", ein Hamburger Aktionsbündnis, das am Beispiel ausgewählter Produkte das öffentliche Bewusstsein für mehr soziale Gerechtigkeit und für den Fairen Handel in der Hansestadt fördern will. Die Mitglieder der "Tafelrunde" unterstützen die Aktionen mit ihrem Namen und ihrer Person.

Kontakt: Friderike Seithel, Tel. (0 40) 89 60 79



Vorstellung der Preisträger 2006

Erster Preisträger: Hamburger Schülerfirma FairChoc

FairChoc – dieser Name steht für fair gehandelte Schokolade. Schülerinnen und Schüler der zehnten und elften Klasse am Gymnasium Altona haben so ihre Firma genannt, die inzwischen sogar internationale Handelsbeziehungen hat: mit einer Kakaokooperative in der Dominikanischen Republik.
Vor gut zweieinhalb Jahren hat das Unternehmen begonnen, angeregt und begleitet von „Weitblick“, der Arbeitsstelle für Frieden und Gerechtigkeit an der Christianskirche in Hamburg-Ottensen. Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit fairem Handel, mit Anbau und Verarbeitung von Kakao und mit den Lebensbedingungen der Menschen in den Anbauländern auseinander gesetzt. Aber nicht nur theoretisch – sie haben die Kooperative CONACADO in der Dominikanischen Republik sogar selbst besucht und bei Kakaobauern und ihren Familien gelebt. Anschließend waren Schüler aus der Dominikanischen Republik zum Gegenbesuch in Hamburg.
FairChoc wird nun, zusammen mit einer Schülerfirma aus Bremen, einen fair gehandelten Schokoriegel auf den deutschen Markt bringen: mit Kakao aus der CONACADO-Kooperative.



Zweiter Preisträger: Medizinische Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrantinnen und Migranten in Hamburg

Über die Reform des Gesundheitswesens wird viel diskutiert in Deutschland. Dabei gerät schnell in Vergessenheit, dass es schon jetzt Menschen gibt, die von der medizinischen Versorgung praktisch ausgeschlossen sind: Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten mit ungesichertem Aufenthaltsstatus, ohne Papiere, ohne Krankenversicherung.
In Hamburg steht für diese Menschen die Medizinische Beratungsstelle zur Verfügung. Sie verweist die Flüchtlinge an ein Netzwerk von Ärzten und Ärztinnen, Hebammen und Dolmetschern, die alle ehrenamtlich tätig sind. Außerdem macht die Beratungsstelle bei Veranstaltungen und Tagungen auf die Lage kranker Flüchtlinge und Migranten aufmerksam und sucht Lösungen, auch gemeinsam mit staatlichen Stellen. Seit elf Jahren leisten die Ehrenamtlichen fachlich hervorragende Arbeit. Sie verbinden ihren Einsatz für das Recht auf Gesundheit mit politischen, gesellschaftlichen und ethischen Fragen.


Dritter Preisträger: Internetprojekt „daara.de“ aus dem Info-Zentrum Eine Welt in Lübeck

Viel zu oft liegen Schätze ungenutzt im Verborgenen, weil keiner von ihnen weiß. Es gibt keine Schatzkarte und keinen Wegweiser. Das ist auch beim globalen Lernen so.
In Lübeck gibt es deshalb die Internetseite www.daara.de. Das Info-Zentrum Eine Welt hat dort Expertenwissen gebündelt: von Initiativen, Kirchengemeinden, Vereinen und Einzelpersonen. Andere können nun leicht darauf zugreifen: Kindertagesstätten, Schulen und weitere Bildungseinrichtungen finden auf der Internetseite Ansprechpersonen und Lernorte. So kommt die entwicklungsbezogene Bildungsarbeit voran.



Ehrenpreis: Die himmlischen Kicker

Im Team der Himmlischen Kicker spielen Pastoren und kirchliche Mitarbeiter, zeitweise unterstützt durch Freunde aus dem ökumenischen Netzwerk. Die Mannschaft stürmt und dribbelt für die entwicklungspolitische Arbeit. Denn der Erlös der Benefizspiele geht an Brot für die Welt. Ohne Abzug übrigens, weil sich alle Mitglieder ehrenamtlich engagieren und zum Beispiel ihre Fahrtkosten zu den Spielen in Hamburg und Schleswig-Holstein selbst tragen.
Spielerisch leisten die Himmlischen Kicker qualifizierte Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Entwicklungspolitik – sowohl an den Spielorten selbst als auch durch zahlreiche Medienberichte. Und sie machen damit neue Zielgruppen auf weltweite Ungerechtigkeit aufmerksam.
In diesem Jahr fällt das 20jährige Bestehen der Himmlischen Kicker zusammen mit der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland.



In den vergangenen Jahren wurde der Preis verliehen an:

- Dr. Michael Otto
- Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.
- Aktion Bundesschluss Nordelbien
- Nepal-Team der Michaelis Kirchengemeinde Neugraben
- Schülerinnen und Schüler der gewerblichen beruflichen Schulen
  der Stadt Flensburg
- Schulcafé des Bildungswerkes der Werkstatt 3
- Diakonische Basisgemeinschaft Brot und Rosen
- Peace Brigades International, Internationale Friedensbrigaden
  Deutscher Zweig e.V.
- Initiative "Hamburger Teppichkonferenz"
- Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V.
- UNESCO-Gruppe des Schulzentrums Am Heimgarten, Ahrensburg
  und Klasse 9c der Schule Hegholt, Hamburg-Bramfeld
- Arbeitsgruppe Hafen „Dritte Welt“, Hamburg
- Tansaniagruppe der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Heikendorf
- Zentrum für Angepasste Technik und Internationale
  Entwicklungszusammenarbeit - artefact e.V.
- Frau Christa Brandt
- Gesamtschule Blankenese
- „Interkulturelle Begegnungsstätte“ im Haus der Kulturen in Lübeck
- Umweltverein Nutzmüll e.V.
- Norddeutscher Förderkreis der ökumenischen
  Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit
- Klaus und Christine Jähn
- „Einzelvormundschaften für unbegleitete minderjährige
  Flüchtlinge“ des Flüchtlingsrates Schleswig Holstein e.V.
- Jugendgruppe UBUNTU der Evangelischen Jugendarbeit
  Wilhelmsburg
- Deutsch-Tansanische Partnerschaft e.V.


In den vergangenen Jahren wurde der Preis verliehen an:

- Dr. Michael Otto
- Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.
- Aktion Bundesschluss Nordelbien
- Nepal-Team der Michaelis Kirchengemeinde Neugraben
- Schülerinnen und Schüler der gewerblichen beruflichen Schulen
  der Stadt Flensburg
- Schulcafé des Bildungswerkes der Werkstatt 3
- Diakonische Basisgemeinschaft Brot und Rosen
- Peace Brigades International, Internationale Friedensbrigaden
  Deutscher Zweig e.V.
- Initiative "Hamburger Teppichkonferenz"
- Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V.
- UNESCO-Gruppe des Schulzentrums Am Heimgarten, Ahrensburg
  und Klasse 9c der Schule Hegholt, Hamburg-Bramfeld
- Arbeitsgruppe Hafen „Dritte Welt“, Hamburg
- Tansaniagruppe der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Heikendorf
- Zentrum für Angepasste Technik und Internationale
  Entwicklungszusammenarbeit - artefact e.V.
- Frau Christa Brandt
- Gesamtschule Blankenese
- „Interkulturelle Begegnungsstätte“ im Haus der Kulturen in Lübeck
- Umweltverein Nutzmüll e.V.
- Norddeutscher Förderkreis der ökumenischen
  Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit
- Klaus und Christine Jähn
- „Einzelvormundschaften für unbegleitete minderjährige
  Flüchtlinge“ des Flüchtlingsrates Schleswig Holstein e.V.
- Jugendgruppe UBUNTU der Evangelischen Jugendarbeit
  Wilhelmsburg
- Deutsch-Tansanische Partnerschaft e.V.